So bringst du dauerhaft Ordnung in deine Küche – meine besten Organizing-Tipps für den Alltag
- Majbritt Schütz
- 8. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 21. Nov. 2025

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Die Küche ist für viele das Herz des Hauses – hier wird gekocht, gelacht, Kaffee getrunken und manchmal auch einfach kurz durchgeatmet. Doch gerade, weil wir sie täglich so intensiv nutzen, entsteht schnell Chaos. Schubladen quellen über, Vorräte verschwinden im hintersten Eck, und irgendwann hat man das Gefühl: Ich räume ständig auf – aber es bleibt nie ordentlich.
Ich kenne dieses Gefühl gut. Doch mit ein paar einfachen Strategien lässt sich Ordnung schaffen, die wirklich bleibt.
1. Starte mit einem klaren Ziel
Bevor du anfängst, überlege dir, wie du deine Küche nutzen möchtest.
Willst du ein minimalistisches Konzept, bei dem viel freie Arbeitsfläche bleibt und weniger genutzte Küchengeräte geschickt verstaut sind?
Oder bevorzugst du, dass alles griffbereit ist, aber dennoch ordentlich und an seinem festen Platz steht?
Ein klar definiertes Ziel hilft dir, beim Aussortieren und Organisieren Entscheidungen zu treffen – und verhindert, dass du dich in Details verlierst.
2. Ausmisten – ehrlich und konsequent
Öffne Schublade für Schublade. Frag dich bei jedem Teil:
Nutze ich das wirklich?Würde ich es heute wieder kaufen?
Alles, was du doppelt hast oder selten benutzt, darf gehen. Spenden, verschenken oder verkaufen – Hauptsache, es blockiert keinen Platz mehr.
Mein Tipp: Starte mit einem Bereich, der dich motiviert – zum Beispiel der Gewürzschublade oder dem Tassenregal. Kleine Erfolge sorgen für Schwung und halten die Motivation hoch.
3. Denke in Zonen
Ordnung bleibt nur erhalten, wenn sie funktional ist. Unterteile deine Küche in logische Zonen:
Kochen & Backen: Pfannen, Kochutensilien, Gewürze
Vorbereitung: Messer, Schneidebretter, Schüsseln
Vorräte & Trockene Lebensmittel: Schrankregale für Mehl, Nudeln, Konserven – alles übersichtlich und nach Kategorie sortiert
Aufbewahrung: Vorratsbehälter,Dosen und Brotdosen
Gläser, Geschirr & Besteck: Alltag vs. Gäste
Reinigung: Spülmittel, Lappen, Müllbeutel
So hat jedes Teil einen festen Platz – und du sparst täglich Zeit beim Kochen und Aufräumen.
Praxis-Tipp: Du brauchst nicht zu viel von jeder Kategorie: 1–2 Siebe, 2 große und 2 kleine Schneidebretter genügen. Für die Kinder reicht je 1 Brotdose + 1 als Backup. Und pragmatisch bleiben: Ist die Spülmaschine abends nicht voll, spüle ich die Sachen eben kurz von Hand. So bleibt die Küche übersichtlich und die Routinen einfach.
4. Bewährte Systeme
Gute Organisation lebt von cleveren Systemen, die zu dir passen.
Mit den richtigen Vorratsboxen behältst du jederzeit den Überblick und kannst deine Küche stilvoll gestalten.
Nutze Behälter in einheitlichen Größen, damit du sie stapeln kannst – zum Beispiel die Rotho LOFT Set Vorratsdosen 10 tlg.* oder das Rotho LOFT Set Vorratsdosen 19 tlg*.
Eine weitere tolle Option sind die Mepal Cirqula Vorratsboxen* in schönen Farben, verschiedenen Formen und Größen – sie sind vielseitig einsetzbar und bringen Ordnung in jede Küche.
Etiketten schaffen Klarheit – gerade bei Vorräten. Mein Favorit dafür ist das Brother P‑touch CUBE Plus Beschriftungsgerät* mit passenden Beschriftungsbändern* (24 mm, schwarz auf transparent), damit alle Boxen sauber und einheitlich beschriftet sind.
Durchsichtige Boxen helfen, den Überblick zu behalten.
Mein Tipp: Erst das System aufbauen, dann nach und nach schöne Ordnungshelfer ergänzen – so bleibt alles praktikabel.
5. Routinen halten die Ordnung lebendig
Einmal ordentlich machen ist leicht – das Dranbleiben ist die Kunst.Ich empfehle:
Täglich: Arbeitsfläche abends frei räumen
Wöchentlich: Kühlschrank kurz durchsehen
Monatlich: Vorräte prüfen und neu sortieren
Diese kleinen Routinen machen den Unterschied zwischen kurzer Ordnung und einem dauerhaft aufgeräumten Zuhause.
6. Schönheit und Funktion verbinden
Ordnung darf schön sein. Wenn du dein System so gestaltest, dass du dich daran erfreust, bleibst du motiviert.
Einheitliche Gläser
Schöne Holzdeckel
Klare Linien
Ordnung bedeutet nicht Strenge – sondern Leichtigkeit.
Fazit
Ein aufgeräumtes Zuhause beginnt in der Küche. Wenn du hier Struktur hineinbringst, spürst du schnell, wie sich auch dein Alltag leichter anfühlt. Fang klein an, bleib konsequent – und genieße das gute Gefühl, wenn alles seinen Platz hat.
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